Ätherische Öle und Katzen

ÄtherischeÖle-Katze-das lass sein (Album-Cover)

Leider ist das Thema Ätherische Öle und Katzen kompliziert – kein ätherisches Öl ist für Katzen absolut sicher oder unbedenklich – ihre Leber kann bestimmte Verbindungen nicht abbauen, die fast immer in ätherischen Ölen enthalten sind. Dieses sind Terpene und Phenole; ihre Wirkung ist für Katzen toxisch, sie verursachen Leberschäden und Vergiftungen, da die Leber der Katze sie nicht oder nur schwer verstoffwechseln/abbauen kann. So gibt es zum Beispiel Cannabisöl für Katzen in einer Terpenfreien Variante, damit sie trotzdem unbedenklich damit behandelt werden können.

Zu den ätherischen Ölen mit dem höchsten Risiko für Katzen zählen:

  • Teebaumöl, Zimt, Nelke, Eukalyptus, Thymian, Oregano, Zitrone, Orange und Pfefferminz.
  • Zittern, Erbrechen und Atemnot sowie weitere neurologische Symptome sind die Folgen.

In sehr geringen Mengen und entsprechender Verdünnung kann ausprobiert werden:

  • Lavendel (geringer Terpen- und Phenolgehalt), Kamille, Weihrauch, Rosmarin, Salbei, Zedernholz und Zitronenmelisse (bitte nur stark verdünnt anwenden).

Sicher für Katzen ist:

  • Katzenminze – der Wirkstoff Nepetalacton wirkt entspannend und steigert die spielerische Freude bei vielen Katzen.
  • Baldrian – wirkt ähnlich wie Katzenminze, aber nicht so zuverlässig – manche interessiert es überhaupt nicht.
  • In manchen Quellen wird von Matatabi gesprochen. Die asiatische Pflanze namens Silver Vine soll Katzen unterstützen, die nicht auf die Katzenminze ansprechen – sie rege zum Spielen an, fördere die Bewegung und helfe, Stress abzubauen.
  • Kamille als hochprozentiges ätherisches Öl ist mit Vorsicht zu genießen. Die getrockneten Blüten jedoch wirken entspannend und entkrampfend, sowohl entzündungshemmend als auch beruhigend. Sie können zum Beispiel in einem kleinen Säckchen mit im Körbchen liegen.

Vorsicht ist angebracht bei wässrigen Auszügen von Pflanzen:

  • Sie wirken milder, aber auch bei ihnen muss sehr gering dosiert werden. Auf keinen Fall sollten sie über einen Diffuser in die Raumluft gebracht werden.

Bei Erbrechen, Speicheln, Unruhe, Gleichgewichtsstörungen, Lethargie oder Atemnot sofort den Tierarzt aufsuchen – möglichst die Raumluft nicht mit ätherischen Ölen belasten. Entsprechend sollte auf Diffuser vollständig verzichtet werden. Sollte aber trotzdem ein Diffuser in Betrieb sein, sollte die Katze die Möglichkeit haben, den Raum frei verlassen zu können. 

 

Ist der Stoffwechsel der Katze bereits beeinträchtigt, sollte er nicht zusätzlich mit ätherischen Ölen belastet werden.

Zu den unverträglichen Mitteln für die Katze zählt auch Manuka Honig.

Ein besonderes Thema ist der Floh- und Zeckenschutz: Halsbänder mit entsprechenden (ungiftigen) Wirkstoffen wie Keramiken mit Effektiven Mikroorganismen sind für Katzen, insbesondere Freigängern nicht geeignet.

Spot on‘s basieren häufig auf ätherischen Ölen.

Eine Ausnahme ist Neemöl – in konzentrierter Form unverträglich, kann es verdünnt durchaus angewendet werden.

Es gibt einige pflanzliche Spot on‘s für Katzen, die mit entsprechenden ätherischen Ölen arbeiten, so zum Beispiel mit Lavendel und/oder Geraniol. Die eine Katze verträgt es unproblematisch, andere reagieren heftig.

Es kommt sicherlich auf die körperliche Verfassung des jeweiligen Tieres an, ob ätherische Öle und Katzen ein absolutes ‚No go‘ sind oder ob man vorsichtig, das eine oder andere ausprobieren darf: ist sie gesund und robust, wird sie das besser verkraften, als ein geschwächtes Tier. Die Situation sollte immer individuell betrachtet und danach beurteilt werden.

Anbei noch eine kleine Präsentation mit Link zu YouTube – wichtige Don’t für Katzen – Gefahren mit Folgen!

Mehr Infos dazu, sind hier zu finden: https://youtube.com/shorts/O_QPFlW4jxc?is=s1ZL_BXgfYY22YhT

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Ich bin kein Tierarzt und gebe kein Heilversprechen. Körperliche Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten solltest Du immer vor Ort mit dem zuständigen Tierarzt oder Therapeuten besprechen. Auf meiner Homepage informiere ich  zu Tipps und Tricks  in der Alternativen Tierheilkunde aus meinem Praxis-Alltag.

 

 

 

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