Homöopathische Notfallapotheke für Hunde
In den letzten Monaten habe ich intensiv an der Überarbeitung meines Buches gearbeitet. Nun freue ich mich sehr, dass die dritte Auflage meines Buches Homöopathische Notfallapotheke für Hunde veröffentlicht ist.
Es ist als Kindle-eBook sowie als Taschenbuch im Print-on-Demand-Verfahren bei Amazon erhältlich. Mitglieder von Kindle Unlimited können es sogar kostenfrei lesen.

Diese Auflage wurde von mir völlig überarbeitet und durch das Kapitel ‚Stirnstrich‘ ergänzt. Außerdem gibt es für viele Mittel-Abbildungen neue Fotos, ein Abbildungsverzeichnis mit Quellenverweis sowie Fußnoten mit Angaben zu weiterführender Literatur.
Zum Inhalt:
Allergien, Unverträglichkeiten und akute Beschwerden nehmen auch bei unseren Hunden zu. In solchen Momenten sind Wissen, Ruhe und Erfahrung gefragt.
Als Klassische Homöopathin und Tierheilpraktikerin, vermittle ich in diesem Buch fundiertes Praxiswissen aus vielen Jahren therapeutischer Arbeit. Der Aufbau und die Anwendung einer homöopathischen Notfallapotheke für Hunde wird verständlich und strukturiert erklärt – mit dem klaren Ziel, Halter im Akutfall handlungsfähig zu machen.
Im Mittelpunkt steht die Hilfe zur Selbsthilfe: Symptome richtig beobachten, passende Mittel gezielt auswählen und verantwortungsvoll einsetzen. Dabei werden die Möglichkeiten der sanften Homöopathie ebenso aufgezeigt wie ihre Grenzen.
Ein praxisnaher Leitfaden den ich allen ans Herz legen möchte, die ihre Hunde achtsam begleiten und im entscheidenden Moment vorbereitet sein möchten – mit Herz, Verstand und fachlicher Kompetenz.
Für einen kleinen Einblick in dieses Buch, hier ein Auszug zum homöopathischen Notfallmittel Aconitum napellus, dem Eisenhut, S. 27 – 29:

Der Eisenhut ist eine der giftigsten Pflanzen, die hier bei uns wachsen. Unter die typischen Vergiftungserscheinungen fällt bspw. die sofort eintretende Taubheit auf von mit der Pflanze in Berührung gekommenen Körperstellen – das Gift wird auch durch die unverletzte Haut aufgenommen. Nach Einnahme von Pflanzenteilen kommt es zu einer Erhöhung der Kälteempfindlichkeit, Übelkeit, nervöse Erregung sowie Herzrhythmusstörungen (Blutdruckabfall) und Krämpfen. In schweren Fällen führt das Gift zu Lähmungen des Lungen- und Kreislaufsystems und kann bis zum Tode führen.
Das homöopathische Mittel Aconitum napellus hat mehrere große Einsatzgebiete: Plötzlicher Beginn nach einem schweren Schock und Schreck (Todesangst) sowie plötzliche fieberhafte Infektionen. Es kommt bei der Behandlung traumatisierter Tierschutzhunde sehr erfolgreich zum Einsatz.
Plötzlich auftretende Gemütsverfassungen, wie Angstzustände oder Unruhe, möglicherweise durch laute Geräusche wie Silvesterkracher oder Gewitter (Differential Diagnose – DD – Phosphor und Borax), generalisierte Angststörungen, Nervosität und Unruhe – ganz besonders, wenn sie plötzlich auftreten, sind die Symptome, die den Einsatz von Aconitum napellus nahelegen.
Das zweite großes Einsatzgebiet von Aconitum napellus ist plötzliches Fieber und plötzlich auftretende Symptome von Infektionskrankheiten sowie Entzündungen. Es ist angezeigt bei schnell steigendem hohen Fieber mit Schüttelfrost – ganz besonders wenn diese zusammen mit Angst und Unruhe auftreten. Dabei kann das Aussehen der Mundschleimhaut zwischen gerötet und blass wechseln und die Augen sind möglicherweise entzündet. Licht wird vermieden, das Tier möchte seine Ruhe haben und auch ruhig liegen. Die Ohrmuscheln können rot und heiß sein. Der Urin ist vielleicht rötlich eingefärbt. Wenn diese Beschwerden nach zu starker Sonne bzw. im Rahmen eines Sonnenstiches ohne Schwitzen (Hecheln) auftreten, hat sich Aconitum schon oft bewährt. Aber auch im Winter treten diese Symptome auf, zum Beispiel nachdem das Tier trockener Kälte ausgesetzt war, auch im Zusammenhang mit kaltem, trockenen (Ost)Wind. Mit dem Auftreten von Unruhe, hohem Fieber und den bereits erwähnten Symptomen, ist auch meist ein großer Durst zu beobachten; auch neurologische Schmerzen sind möglich.
Was das Schreck- bzw. Schockerlebnis anbetrifft, so kann dies auch Jahre zurückliegen. Eins der großen Leitsymptome von Aconitum ist: Never good since! Es ist seit diesem einem Ereignis niemals mehr gut gewesen!
Und damit komme ich zu einem weiteren großen Einsatzgebiet von Aconitum, dass sich mir im Laufe meiner Praxis-Jahre immer wieder gezeigt hat: Tiere, die aus dem (ausländischen) Tierschutz bei uns ankommen, können oft sein wie die berühmte Büchse der Pandora sein – man weiß nicht, was drin ist und ist sie erst einmal offen, ist sie nicht wieder zu schließen.
Niemand weiß, was ihnen während des Lebens auf der Straße alles passiert ist. Trafen sie freundliche, helfende Menschen oder erlebten sie Gewalt und Stress? Hunger war fast immer ein Thema, das meist schon früh begonnen hat. Wie konnten sie sich ernähren? Wie ernährte sich ihre Mutter in der Trächtigkeit und während des Säugens?
Manche kommen liebebedürftig und freundlich hier an, manche aggressiv und in Abwehrhaltung und manche voller Angst und Schrecken.
Ich erinnere mich an eine Patientin, die aus dem rumänischen Tierschutz stammte: als ich sie das erste Mal sah, habe ich mich auf den Boden gesetzt – sie war vollkommen panisch und ich hatte das Bedürfnis, mich kleiner zu machen.
Mein Homöopathie-Lehrer sagte über Aconitum immer, man solle es über Erdbebengebieten aus dem Flugzeug abwerfen.
Es gibt mehrere Mittel, mit denen derartige Probleme aus der Vergangenheit bearbeitet werden können, Aconitum napellus ist eines davon – es hat die Fähigkeit schwere Schockereignisse oder Todesangst aus der Vergangenheit aufzulösen oder zumindest die fürchterliche Erinnerung mit ihren Folgen zu mindern. Das macht seinen Einsatz bei entsprechenden Fällen von Tieren aus dem Tierschutz so unglaublich wertvoll!
Zur Dosierung und Potenz gehört die individuelle, fachlich fundierte Einschätzung der Symptome und dem wenigen, was aus der Vergangenheit bekannt ist. Niedrige D-Potenzen werden da vermutlich nicht viel ausrichten.
Hier der Link zum Ebook: http://Homöopathische Notfallapotheke für Hunde https://amzn.eu/d/08D4Hqg
Und dazu gibt es nun auch eine ISBN Nummer – M0D2090174072
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Ich bin kein Tierarzt und gebe kein Heilversprechen. Körperliche Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten solltest Du immer vor Ort mit dem zuständigen Tierarzt oder Therapeuten besprechen. Auf meiner Homepage informiere ich zu Tipps und Tricks in der Alternativen Tierheilkunde aus meinem Praxis-Alltag.