Kartoffeln

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Seitdem die Futtermittelindustrie gemerkt hat, dass Getreide im Futter

  1. nicht mehr zeitgemäß ist,
  2. dick und krank machen kann,
  3. genauso billig als Füllstoff ist wie Getreide und
  4. einen besseren Ruf hat,

greift sie zunehmend gerne auf Kartoffeln zurück.

 

Anbei ein paar Fakten zur tollen Knolle und ihrer Eignung als Bestandteil im Hundefutter!

 

Zunächst: Rohe Kartoffeln sind für den Hund unverdaulich und unverträglich!

Unter der Schale versteckt sich – vorzugsweise an den grünen Stellen und in den Keimlingen – das Steroid-Alkaloid Solanin. Je grüner die Kartoffel ist, desto höher ist der Solanin-Gehalt. Das ist besonders wichtig, wenn selbst gekocht wird: auf keinem Fall dem Hund die Reste des Kochwassers geben, denn darin ist das wasserlösliche Solanin enthalten, was sehr hitzestabil ist.

Außerdem enthält die Kartoffel, genau wie Getreide, sehr viel Stärke und stärkehaltige Kohlenhydrate eignen sich nur bedingt für den Einsatz zur Fütterung: Sie werden vom Verdauungssystem zu Zucker abgebaut, was unsere Hunde nicht regelmäßig bekommen sollten (siehe oben).

 

Ab und an Kartoffeln zu füttern, ist für den gesunden Hund jedoch okay.

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