Vollnarkose beim alten Hund
Niña, mein brachycephaler Mopsmischling, ist 13 Jahre alt – nun stand ein Zahn-Röntgen an – Verdacht: Wurzelentzündung an einem Backenzahn oben links. Hinweise darauf gab es genug – manchmal Blutstropfen im Körbchen, geschwollene Lymphknoten, unangenehmer Maulgeruch, gerötetes Zahnfleisch, geschwollene Gehörgänge und noch so einiges mehr. Geplant war eine verträgliche Sedierung für das Röntgen, die dann – falls nötig – in eine Narkose übergehen kann. Zusätzlich hat sie einen Herzfehler: Insuffizienz Grad I der Mitralklappe. Die geplante Vollnarkose beim alten Hund – Unterstützung durch Homöopathie und Energetik war nun für mich angesagt – was habe ich gemacht um vorzubereiten und um danach zu helfen?

Im Vorfeld musste die Operation ein wenig aufgeschoben werden, bis zu 40° Grad standen uns bevor – so hatte ich 10 Tage Zeit um meinen Hund vorzubereiten. Das habe ich mit Klassischer Homöopathie (per Stirnstrich), Neuer Homöopathie und Farbtherapie, mit Reiki und mit der energetischen Arbeit mit den Engeln getan. Niña bekam Mercurius solubilis, Imipenem D30*, das Sinus-Umkehrzeichen mit Verstärkung der Neuen Homöopathie und Farblichtherapie mit grünem Licht. Sie sprach gut auf die Therapie an: kein Blut mehr, verringerter Maulgeruch, das Zahnfleisch beruhigte sich sichtlich. Leider kann man nicht ohne weiteres in einem entzündeten Bereich operieren – die Entzündung erweitert die Blutgefäße und Blutungen sind so schwerer zum Stillstand zu bringen. Entsprechend beruhigte mich das Nachlassen der Heftigkeit der Entzündung ein wenig.
Am Morgen der Op bekam sie Nux vomica gegen den Stress und die Angst, das hat ganz wunderbar funktioniert und der aktive Stress begann erst, als sie den Zugang bekommen sollte. Es ist interessant, wie viel Kraft ein 9 Kilogramm schwerer Hund entwickeln kann, wenn sie etwas nicht will…
Über den Zugang erhielt sie Propofol – die Präparat hat den Vorteil, dass man die Wirkung mit einem Antidote per Spritze schnell aufheben kann – sollte es also Probleme geben, ist ein Eingreifen schnell möglich. Danach stand eine Inhalationsnarkose an, ebenfalls so schonend wie möglich für einen älteren, kurznasigen Hund.
Das Röntgenbild brachte schnell Klarheit: Von den drei Wurzeln des fraglichen Zahnes war eine bereits halb aufgelöst – das hatten wir schon mal erlebt, vor einem Jahr. Mit der Tierärztin hatte ich besprochen, alles herauszunehmen, was nur annähernd dubios aussähe, damit wir in einem halben Jahr nicht erneut mit demselben Problem konfrontiert werden würden.
Dran glauben mussten noch drei weitere Zähne, derselbe Backenzahn auf der anderen Seiten mit demselben Problem, ein Reißzahn unten und der letzte Zahn unten zwischen den Reißzähnen.
Danach war sie dank der Aufweckspritze ziemlich schnell wieder da. Zitternd und frierend habe ich sie mit meiner Körperwärme und mehreren Tüchern aufgewärmt.
Im Laufe des Tages kam eine ganze Bandbreite meiner Möglichkeiten zum Einsatz: wiederholt Arnika für die Zahnextration, den Trauma Komplex Z, Aconitum gegen den Schock, mehrere Male Nux vomica gegen Übelkeit (gespürt über die Tierkommunikation) und den Stress, das homöopathische Herzmittel Cactus grandiflorus (damit sind die Symptome ihrer Klappeninsuffizienz fast nicht mehr spürbar; es unterstützt ganz wunderbar ihre Herzfunktion) und Apis mellifica gegen den Urinverhalt nach der Narkose. Einen Teil der Mittel erhielt sie noch einige Tage weiter.
Ich habe schon häufiger erlebt, dass sie am Tag der Op durch den Tubus Husten hatte. Allerdings war es diesmal am nächsten Tag auffällig schlimmer – dazu das Zittern nach der Op, sie hatte sich offensichtlich etwas erkältet – das habe ich zuerst mit Belladonna und dann Rhus tox behandelt, der Husten war dann weg.
Ca. 24 Stunden nach der Op wirkte sie benommen, abwesend und etwas verlangsamt – eine Gabe Opium hat das beendet. Zum Ausleitung von Narkosegiften mit der Hilfe der Homöopathie habe ich vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben, bei Interesse ist er hier zu finden:
https://mobile-tierheilpraxis-ratingen.de/homoeopathische-mittel-zur-behandlung-von-narkosefolgen/
Wie bereits erwähnt, ist eine Op in einem entzündeten Bereich schwierig, so auch hier – das Wundsekret zusammen mit Blut war auch noch fast 48 Stunden nach der Op überall zu finden, wo sie länger gelegen hatte. Zu diesem Zeitpunkt habe ich begonnen, erneut antientzündlich zu arbeiten: Imipenem D30, Hepar sulfuris C30 und blaues Farblicht kamen zum Einsatz.
Osteopathisch konnte ich drei Tage nach der Operation einige Blockaden im linken Kiefergelenk und der Halswirbelsäule lösen.
Für alle Gaben nutze ich das Pendel als ergänzende Orientierungshilfe. Die Mittelwahl überprüfe ich anschließend anhand der beobachteten Reaktion von Niña sowie durch Tierkommunikation. (Diese Formulierung wurde mit Unterstützung von ChatGPT entwickelt und anschließend von mir fachlich geprüft und angepasst.)
Heute ist es mäßig warm, aber nach einem kurzen Gang hat sie gebrochen – der Kreislauf schwächelt unter Belastung offensichtlich noch, aber alles in allem hat sie in ihrem Alter die Operation besser überstanden, als ich befürchtet habe.
*Imipenem D30 – Stirnstrich nach Dr. Heinrich Zeeden, “ ein potenziertes, konventionelles Breitbandantibiotikum, das in der D30 auch gegen Viren, Parasiten und Pilze wirksam ist.“ Dr. Heinrich Zeeden, Repertorium der Homöopathie-Kinesiologie mit Begleittext, Neue Mittel aus der Homöopathie-Kinesiologie und der Homöopathie-Symptologie, Lübeck 2021, Seite 41
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Und wer speziell zur Homöopathie mehr wissen möchte, ohne den Zeitdruck und die nötige Konzentration eines Vortrages oder Videos, kann hier in aller Ruhe schmökern:
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Ich bin kein Tierarzt und gebe kein Heilversprechen. Körperliche Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten solltest Du immer vor Ort mit dem zuständigen Tierarzt oder Therapeuten besprechen. Auf meiner Homepage informiere ich zu Tipps und Tricks in der Alternativen Tierheilkunde aus meinem Praxis-Alltag.